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Jeder kennt es: Man steht im Supermarkt vorm Weinregal und kann sich nicht entscheiden.“Soll ich jetzt den Wein mit Kork-, oder den mit Schraubverschluss nehmen?“ Es ist auch kein Fachpersonal in der Nähe, das einem mit qualifiziertem Rat zur Seite steht. Warum es im Großdiscounter Fachpersonal für Wurst und Käse, allerdings nicht für Wein gibt, ist von unserem Verschlussproblem abgesehen ein ganz anderes unlösbares Rätsel. Aber ist das Verschlussproblem denn auch unlösbar? Auf den ersten Blick scheint es so; entgegen der Erwartung wird nicht nur der Verschluss des Supermarktweins zum Ramschpreis gedreht, auch einige französische Spitzenweine oder gar badische Qualitätsweine offenbaren am Halsende eine Windung.
Es gibt nicht die „eine Lagerungstechnik“, mit welcher die Qualität eines jeden Weines gesichert oder gesteigert wird. Vielmehr stellt jeder Wein seine eigenen Ansprüche. Wenn es eine Faustregel gibt, dann diese: Wein sollte liegend in einem lichtgeschützten, kühlen Raum bei konstanter Temperatur gelagert werden. Aber wie viel Grad Celsius sind kühl? Warum schaden Temperaturschwankungen dem Wein? Und wieso sollte der Madeirawein stehend gelagert werden?
Da steht ein Denkmal in Bingen am Rhein, dort wo der Rhein sich seinen Weg durch die Berge bahnt, an Weingärten vorbei und schließlich auch den Binger Mäuseturm und die Basilika grüßt – da ist das Eisweindenkmal nicht mehr fern. Dort wurde im Februar 1830 der erste Eiswein Deutschlands gelesen! Die Trauben stammten aus dem schlechten Weinjahr 1829. Der Winter wurde von starken Frösten durchzogen. Erst wollten die Bingener Weinbauern die Trauben verkommen lassen, dann besannen sie sich eines Besseren und beschlossen sie an das Vieh zu verfüttern. Doch auf wundersame Weise stellten die Winzer fest, dass die Trauben einen herrlichen, süßen Saft besaßen, obgleich es auch nicht viel war. Der erste Eiswein ward geboren.
Woher erhält der Roséwein seine Farbe?
Roséweine gibt es in lachsfarben bis zu kirschrot, der Rosé wird aus roten oder blauen Trauben hergestellt, das Herstellungsverfahren ist meistens dasselbe wie bei Weißwein, es gibt allerdings alternative Verfahren. Man könnte sagen, dass der Rosé eine Mischung zwischen einem roten und einem weißen Wein ist. Damit der Rosé seine helle Farbe erhält, ist es enorm wichtig, dass die Beeren nur kurze Zeit auf der Maische liegen. Denn die Dauer des Kontakts mit den Häuten der Beeren ist maßgeblich verantwortlich für die Färbung des Weines. Je länger der Kontakt mit den Häuten ist, desto tiefer und voller wird das Rot des Weines sein.

Über den Durbacher Bienengarten

Ein Weingut in Familienbesitz: Das Weingut Andreas Männle
Es wurde 1561 erstmals urkundlich als Weingut erwähnt. 1919 kam es in den Besitz seines Namensgebers Andreas Männle. Seitdem ist das Weingut im Familienbesitz der Männles. Die Männles der dritten Generation, die die heutige Familientradition am Leben erhalten, sind Alfred und dessen Sohn Thomas. Ein Grund für die Qualität der Weine ist mit Sicherheit die über Jahre hinweg erworbene und weitergereichte Erfahrung, die eine Philosophie von Selbstständigkeit, Tradition und Konsequenz hervorbrachte. Es war nur eine Frage der Zeit bis den Männles 2008 die Auszeichnung „Bester Kellermeister Badens“ verliehen wurde. Ein weiterer Grund für das Erfolgsrezept ist die familieneigene Einzellage „Durbacher Bienengarten“.
Wenn der Wein noch sehr jung ist, nicht ganz ausgebaut oder unreif im Aroma, heißt das nicht unbedingt, dass er noch einige Zeit, vielleicht sogar einige Jahre lagern muss. Oftmals genügt es den Wein ein bis zwei Stunden vor der Verkostung zu Karaffieren. In der Karaffe – einem Gefäß mit breitem, bauchigem Boden – kommt der Wein mit Luft in Berührung. Er atmet. Er atmet natürlich auch im Glas, oder bei offener Flasche, in der Karaffe atmet er allerdings mehr, nämlich über eine größere Oberfläche. Außerdem profitieren viele Rotweine aus dem Barriqueausbau vom Karaffieren. Je nach dem, wie viel Potential in ihnen steckt, kann es sich sogar lohnen sie einen Tag vor der Verkostung zu Karaffieren! Zusätzlich ist eine Karaffe auf dem Tisch ein optischer Mehrwert.

Riesling - Eine Erfolgsgeschichte

In Deutschland ist jede fünfte angebaute Rebsorte Riesling . 2006 waren das 21722 Hektar! Somit ist der Riesling die am weitesten verbreitete Rebsorte in Deutschland. Ob an der Mosel, in der Pfalz, in Rheinhessen, im Rheingau, in Baden-Württemberg, Franken, am Mittelrhein, an der Ahr oder sogar in Sachsen: Der Riesling gedeiht überall. (Eine Übersicht der Anbaugebiete in Baden finden Sie hier) Die Weißweintraube erzielt ihre besten Ergebnisse in kühleren Gegenden. Deutschland bietet der Traube das optimale Klima. Das ist ein Grund für das hohe Ansehen der deutschen Riesling Weine. Weißweinliebhaber kennen seine Säurebetontheit, seine Apfelnote und seine vielfältigen Aromen.
Heutzutage ist der Begriff Nachhaltigkeit in aller Munde: Er kursiert in Zeitungen und Magazinen, in Nachrichtensendungen, aber auch in populärwissenschaftlichen Medien. Nachhaltigkeit strebt nach einer zukunftssicheren Entwicklung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Das Thema ist besonders relevant im Bereich der Energiewirtschaft und der Landwirtschaft. Weil der Weinanbau eine äußerst intensive Form der Landwirtschaft ist – er verursacht hohen Energie- und Wasseraufwand – ist er unmittelbar vom Thema Nachhaltigkeit betroffen.
Die Weißwein-Rebsorte Grauburgunder wird auch als Ruländer oder Pinot bezeichnet. Die Bezeichnung Pinot kommt aus dem französischen (pin = dt. Kiefer) und bezieht sich auf die Traubenform des Grauburgunder, die an Kieferzapfen erinnert. Die Bezeichnung Ruländer rührt vom Kaufmann Johann Ruland her. Er soll in der Nähe seiner Heimat Speyer 1711 die Sorte in einem aufgelassenen Weinberg gefunden haben. Überzeugt von der hohen Qualität der Traube begann er sie zu vermehren. Bereits im 19. Jahrhundert war die Rebsorte überregional bekannt und wurde hoch geschätzt. Im deutschen wird die Rebsorte übrigens unter der Bezeichnung Ruländer klassifiziert, obwohl sich Ruländer und Grauburgunder unterscheiden.

Der Gutedel Chasslie

Gutedel - Eine der ältesten Rebsorten
Dem Gutedel schreibt man eine Anbauzeit von bereits über 5.000 Jahren zu. Sein Ursprung soll in Ägypten sein und mit den Römern hätte er schließlich den Weg nach Europa gefunden. Dies scheint plausibel, denn noch heute finden sich südlich von Kairo in verschiedensten Oasen mehrere Sorten des Gutedels. Andere Theorien behaupten dagegen, dass der Gutedel seinen Ursprung im Tal des Jordan in Palästina hat. Allerdings ist keine der beiden Theorien offiziell belegt. Wissenschaftliche Analysen der DNA der Rebsorte ließen schließlich die Deutung zu, dass der Gutedel ursprünglich im Alpenraum beheimatet war, genauer soll er seinen Ursprung in Frankreich, Norditalien und der Schweiz haben. Weit gewandert ist er bis heute nicht und sein üppigster Anbau wird in der Schweiz und dem Markgräflerland betrieben.
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