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Das Weingut Villa Heynburg erfasst die Weinberge um das Schloss Rodeck, die insgesamt eine Fläche von neun Hektar Anbaugebiet aufspannen. Diese Fläche bietet verschiedenste Böden, wie Granitverwitterungsgestein, Löß- und Lehmböden sowie Buntsandsteinverwitterungsböden. Somit können jedem Wein die Voraussetzungen zur optimalen Geschmacksentwicklung garantiert werden. Das schlägt sich nieder: Die bedeutendsten Auszeichnungen des Weingut Villa Heynburg sind 9x Gold bei der Bundesweinprämierung, 5x Gold beim internationalen Weinpreis 'Mundus Vini', 2 Trauben im 'Gault&Millau' und die Auszeichnung 'Best Chardonnay of the World' bei Chardonnay du Monde. Dieses Jahr erhielt das Weingut schließlich auch den Bundesehrenpreis der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) 2013.
Heutzutage ist der Begriff Nachhaltigkeit in aller Munde: Er kursiert in Zeitungen und Magazinen, in Nachrichtensendungen, aber auch in populärwissenschaftlichen Medien. Nachhaltigkeit strebt nach einer zukunftssicheren Entwicklung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Das Thema ist besonders relevant im Bereich der Energiewirtschaft und der Landwirtschaft. Weil der Weinanbau eine äußerst intensive Form der Landwirtschaft ist – er verursacht hohen Energie- und Wasseraufwand – ist er unmittelbar vom Thema Nachhaltigkeit betroffen.
Die Weißwein-Rebsorte Grauburgunder wird auch als Ruländer oder Pinot bezeichnet. Die Bezeichnung Pinot kommt aus dem französischen (pin = dt. Kiefer) und bezieht sich auf die Traubenform des Grauburgunder, die an Kieferzapfen erinnert. Die Bezeichnung Ruländer rührt vom Kaufmann Johann Ruland her. Er soll in der Nähe seiner Heimat Speyer 1711 die Sorte in einem aufgelassenen Weinberg gefunden haben. Überzeugt von der hohen Qualität der Traube begann er sie zu vermehren. Bereits im 19. Jahrhundert war die Rebsorte überregional bekannt und wurde hoch geschätzt. Im deutschen wird die Rebsorte übrigens unter der Bezeichnung Ruländer klassifiziert, obwohl sich Ruländer und Grauburgunder unterscheiden.
Gutedel - Eine der ältesten Rebsorten
Dem Gutedel schreibt man eine Anbauzeit von bereits über 5.000 Jahren zu. Sein Ursprung soll in Ägypten sein und mit den Römern hätte er schließlich den Weg nach Europa gefunden. Dies scheint plausibel, denn noch heute finden sich südlich von Kairo in verschiedensten Oasen mehrere Sorten des Gutedels. Andere Theorien behaupten dagegen, dass der Gutedel seinen Ursprung im Tal des Jordan in Palästina hat. Allerdings ist keine der beiden Theorien offiziell belegt. Wissenschaftliche Analysen der DNA der Rebsorte ließen schließlich die Deutung zu, dass der Gutedel ursprünglich im Alpenraum beheimatet war, genauer soll er seinen Ursprung in Frankreich, Norditalien und der Schweiz haben. Weit gewandert ist er bis heute nicht und sein üppigster Anbau wird in der Schweiz und dem Markgräflerland betrieben.