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Die Relevanz der Nachhaltigkeit – auch für Wein

Heutzutage ist der Begriff Nachhaltigkeit in aller Munde: Er kursiert in Zeitungen und Magazinen, in Nachrichtensendungen, aber auch in populärwissenschaftlichen Medien. Nachhaltigkeit strebt nach einer zukunftssicheren Entwicklung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Das Thema ist besonders relevant im Bereich der Energiewirtschaft und der Landwirtschaft. Weil der Weinanbau eine äußerst intensive Form der Landwirtschaft ist – er verursacht hohen Energie- und Wasseraufwand – ist er unmittelbar vom Thema Nachhaltigkeit betroffen.

Anforderungen an ökologischen Weinanbau

Der ökologische Weinanbau (auch biologischer, oder biologisch-organischer Weinanbau) hat die Relevanz der Nachhaltigkeit erkannt und wird ihren Ansprüchen gerecht. Dafür stehen die Zertifizierungen der Öko-Kontrollstellen, die jedes Jahr die biologischen Betriebe anhand der EG-Öko-Verordnung von 2007 überprüfen. Diese Verordnung ist immer auf dem neusten Stand der Forschung. Nur Produkte, die zu mindestens 95% aus Bio-Produkten bestehen, dürfen als biologisch oder ökologisch bezeichnet werden - so unter anderem unsere Bio Weine. Damit wird gewährleistet, dass natürliche Lebensprozesse erhalten bleiben, wachsen können und sich die Stoffkreisläufe schließen: Der Weinberg lernt auf künstliche Eingriffe zu verzichten.

Umwandlung des Ökosystems Weinberg

Der biologische Weinanbau beabsichtigt die Umwandlung des Ökosystems Weinberg von einer Monokultur zu einer Polykultur. Der Berg soll nicht nur Weinberg, sondern auch Bienenweide und Ökosystem für Artenvielfalt in Pflanzen- und Tierwelt werden. Dafür werden Gräser und Leguminosen gesät. Sie führen dem Boden Stickstoff zu und optimieren somit seinen Nährstoffgehalt, was wiederum dem Wein zugutekommt. Außerdem sind sie Nektarquelle für Bienen und schließlich sehen sie schön aus. Auch Hafer wird auf dem biologischen „Mehrzweck-Weinberg“ angebaut – er hat schädlingsbekämpfende Wirkung. Somit ist es dem Weinbauer nicht nur möglich auf synthetischen Stickstoffdünger zu verzichten; auch chemische Insektizide und Fungizide werden für ihn hinfällig. Letztendlich wirkt sich die Nachhaltigkeit nicht nur auf den Weinberg aus, sondern auch auf den Wein selbst: Er lässt sich anmerken, dass er fest in unberührter Natur wurzelt.

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