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Kurerfolg mit Wein

Kurerfolg mit Wein

Die bekannten Wirkungen von Wein wurden schon sehr früh durch Zusetzen von Pflanzen verstärkt. Die Inhaltsstoffe lösten sich im Wein, wurden stabilisiert, konserviert, im Geschmack verbessert und schneller resorbiert.

Im griechischen Kos praktizierte Hippokrates (ca. 460 – 377 v. Chr.). Er nutzte Weine ohne Arzneimittelzusätze zur Kräftigung von Rekonvaleszenten, als Beruhigungs- und Schlafmittel, bei Kopfweh und Verstimmungszuständen, in sehr hoher Dosis als narkotisches Analgetikum bei Ischias-schmerzen, weiterhin bei Herz-Kreislauf-Störungen und sogar bei Augenkrankheiten, bei Völlegefühl sowie bakteriellen und toxisch bedingten Darmerkrankungen, als harntreibendes Mittel und als Antiseptikum in der Wundbehandlung.

Als Indikationen für Anwendung von Wein nennt Hero: Augenentzündungen, Ohnmacht, cholerische Zustände, Hunger und Vergiftung (Wein als Antidot). Friedrich Hoffmann (1660 – 1742), berühmter Chemiker und Mediziner, erster Professor an der neugegründeten Universität Halle und Leibarzt des Preußenkönigs Friedrich I., stellte ein richtungsweisendes System der Arzneien nach Eigenschaften, ihrer Zusammensetzung und Wirkungsweise auf. Von seinen Medikamenten haben sich die Hoffmannstropfen (1 Teil Äther, 3 Teile Alkohol) bis heute gehalten.

Der von ihm chemisch analysierte „Sauer-Brunnen“ setzte er für Trinkkuren und warme Heilbäder ein. Da Hoffmann auch große Erfahrungen mit Wein als Arznei hatte, erfand er in Anlehnung an die Brunnenkur die „Wein-Cur“, bei der er allerdings die von ihm empfohlene mäßige Dosierung des Weines weit überschritt. Hoffmanns vielfältige Therapievorschläge sind nur noch als Anregungen in der Praxis vorhanden; die gezielte, tägliche Verabreichung von Wein hat sich allerdings in dem Behandlungsplan der Schroth-Kur erhalten. Die Traubenkur, bereits im Altertum empfohlen, wurde in Meran wiederentdeckt, kam aber im letzten Jahrhundert auch in deutschen Bädern in Mode.

In den Kurorten wird heutzutage ausgehend von ärztlicher Betreuung über Behandlungen und Anwendungen bis hin zur Infrastruktur alles erdenklich Mögliche getan, um Nützliches mit Angenehmen  zu verbinden, um einen maximalen Kureffekt zu erzielen.

Hierzu gehört auch der Wein, der ergänzend therapeutisch eingesetzt werden kann, sofern Alkohol aufgrund des Krankheitsbildes nicht verboten ist.

Allgemein

Bereits in frühester Zeit wurden in allen bekannten Kulturen Wasser und Wein therapeutisch genutzt. Germanen und Kelten badeten in Mineralquellen und Thermen, die ihnen als heilig galten.

Die Römer, an eine hochentwickelte Badekultur gewöhnt, übernahmen im unwirtlichen Norden diese natürlichen Vorkommen. In verschiedenen Kulturen des Altertums wurden bereits Zusammenhänge von Wein und Gesundheit erkannt. Das zeigen die medizinisch-pharmazeutische Verwendung von Wein und die anekdotische Darstellung dieser Erkenntnisse in der Mythologie und der antiken Literatur.

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