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Der Korken knallt, die Stimmung steigt, hoch sind die Erwartungen!

Doch je höher die Erwartung ist, desto größer die Ernüchterung, wenn festgestellt wird, dass der Wein korkt. In diesem Zusammenhang spricht man vom Korkfehler: Der Wein schmeckt schimmlig, verfault und modrig. Besitzt ein Wein einen Korkfehler, ist er nicht mehr zu retten, selbst wenn es der edelste Tropfen ist – er eignet sich nicht einmal mehr zur Essigherstellung. Doch verzagen braucht man wegen eines verkorkten Weines nicht. Der Korkfehler tritt häufig nur in einzelnen Flaschen auf. Probieren Sie eine zweite Flasche desselben Jahrgangs werden Sie wahrscheinlich einen trinkbaren, besonders genießbaren Tropfen vorfinden. Aber dieser Kork lässt Sie vermutlich ebenso wenig los, wie uns von Badische Weine. Es stellt sich natürlich die Frage:

Wieso korkt Wein eigentlich?

Trichloranisol ist verantwortlich für das ernüchternde Weinerlebnis. Klingt chemisch – ist es auch. Trichloranisol ist eine Chlorverbindung, die durch eine Pilzinfektion des Naturkorkens entsteht. Leider reagiert der menschliche Gaumen sehr empfindlich auf diese. Schon der Millionstel Bruchteil eines Grammes ist in 0,7l wahrnehmbar. Deshalb lässt sich ein verkorkter Wein auch nicht mehr retten. Es lag natürlich auch im Interesse der Winzer dem Kork auf die Schliche zu kommen. Mit Hilfe modernster Technologie und zahlreicher Experimente lüfteten Forscher schließlich das Geheimnis des Korks.

Wo rohe Kräfte sinnlos walten

könnte die alles erklärende Formel lauten. Denn anstatt die Korkeichen vor Ungeziefer zu schützen, infizierten die portugiesischen Korkbauern ihre Pflanzen mit chlorhaltigen Reinigungsmitteln. Mit den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen verzichteten sie jedoch auf die schädlichen Reinigungsmittel und auch das Korkproblem ging zurück. Ganz konnte man das Problem allerdings nicht lösen: Manch chlorhaltigen Schutzmittel für Holz rufen im Wein die gleiche Reaktion hervor. Diese Schutzmittel können während der Herstellung, Abfüllung und Lagerung an den Wein gelangen. In ihrer Dosierung sind sie für den menschlichen Körper überhaupt nicht wahrnehmbar. Bloß der Wein, dieses feine Genussmittel reagiert empfindlich auf sie. Wenn Sie Kork vermeiden wollen, sollten Sie sich in unserem Online Shop nach Weinen mit Schraubverschluss umsehen. Viele renommierte Winzer Badens und der Welt greifen heutzutage auf diese praktische Variante zurück. Stellt sich also die Frage: Korken oder Schraubverschluss?

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