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Die Weltwirtschaftskrise 2007 hat gezeigt wie die scheinbar sichersten Geldanlagen im Handumdrehen zur bitteren Fehlinvestition werden können. Immobilien, Aktien, Gold – all diese Güter, die für Reichtum und Vermögen, für Status und Macht stehen, können sich plötzlich als Niete erweisen. Die Geschichte lehrt uns: Es kann zu Unruhen auf dem Markt kommen, die selbst vielversprechende Investitionen überwerfen wie ein gewaltiger Sturm, der einen kolossenhaften Kahn auf den Grund des Meeres zieht. Der moderne Mensch hat existenzielle Ängste. Er steht vor dem Verlust der Lebensqualität. Er fragt sich wie er sein Kapital risikofrei anlegen kann. Ist Wachstum in der Neuzeit überhaupt noch möglich? Die Antwort ist Ja. Der moderne Mensch fragt wie? Ein edler Tropfen zeigt ihm den Weg.
Badische Weine hat für Sie die 10 interessantesten Fakten über Wein zusammengestellt.
Welche interessante Fakten kennen Sie noch über Wein?
Kürbis-Gnocchi Rezept mit passendem Wein
Der Sommer in der badischen Region und Süddeutschland will nicht ankommen. Daher haben wir uns entschieden uns der Herbststimmung hinzugeben und das Schöne am Herbst hervorzuheben.
Vom Markgräferland durch den Breisgau und die Ortenau bis zum Kraichgau am Rhein – über diese Regionen erstreckt sich das Weinbaugebiet Baden. Es ist das südlichste Anbaugebiet Deutschlands und ringt deshalb mit den südländischen Weinbaugebieten um den Titel „bestes Weinbaugebiet“. Baden ist das einzige deutsche Weinbaugebiet, das als Weinbauzone B der europäischen Union klassifiziert wird, wie auch die Champagne, die berühmt für ihre Schaumweine ist. Die anderen Anbaugebiete Deutschlands schneiden leider nicht so gut ab: Sie werden nur der kühleren Zone A zugeordnet.
Doch je höher die Erwartung ist, desto größer die Ernüchterung, wenn festgestellt wird, dass der Wein korkt. In diesem Zusammenhang spricht man vom Korkfehler: Der Wein schmeckt schimmlig, verfault und modrig. Besitzt ein Wein einen Korkfehler, ist er nicht mehr zu retten, selbst wenn es der edelste Tropfen ist – er eignet sich nicht einmal mehr zur Essigherstellung. Doch verzagen braucht man wegen eines verkorkten Weines nicht. Der Korkfehler tritt häufig nur in einzelnen Flaschen auf. Probieren Sie eine zweite Flasche desselben Jahrgangs werden Sie wahrscheinlich einen trinkbaren, besonders genießbaren Tropfen vorfinden. Aber dieser Kork lässt Sie vermutlich ebenso wenig los, wie uns von Badische Weine. Es stellt sich natürlich die Frage: Wieso korkt Wein eigentlich?
Tags: Kork, Wein
Jeder kennt es: Man steht im Supermarkt vorm Weinregal und kann sich nicht entscheiden.“Soll ich jetzt den Wein mit Kork-, oder den mit Schraubverschluss nehmen?“ Es ist auch kein Fachpersonal in der Nähe, das einem mit qualifiziertem Rat zur Seite steht. Warum es im Großdiscounter Fachpersonal für Wurst und Käse, allerdings nicht für Wein gibt, ist von unserem Verschlussproblem abgesehen ein ganz anderes unlösbares Rätsel. Aber ist das Verschlussproblem denn auch unlösbar? Auf den ersten Blick scheint es so; entgegen der Erwartung wird nicht nur der Verschluss des Supermarktweins zum Ramschpreis gedreht, auch einige französische Spitzenweine oder gar badische Qualitätsweine offenbaren am Halsende eine Windung.
Neben Wein gibt es natürlich auch noch andere Getränke, die zum Einen gut schmecken, und zum Anderen eine spannende Hintergrundgeschichte mit sich bringen. Besonders die Verbindung von Wein und Absinth ist interessant – wussten Sie, dass man glaubte die Wein Lobby Frankreichs stand damals zum Teil hinter dem Verbot von Absinth um 1914? Gerüchten zufolge nahm der Absinthkonsum zu diesen Zeiten so stark zu, dass die Winzer sich ihres Marktanteils bedroht fühlten. Deren Ernten hatten zudem unter der Reblausplage zu leiden, und so sagt man dass die Winzer zusammen mit der französischen Regierung dazu beitrugen, dass Absinth für viele Jahre von der Bildfläche verschwand.
Es gibt nicht die „eine Lagerungstechnik“, mit welcher die Qualität eines jeden Weines gesichert oder gesteigert wird. Vielmehr stellt jeder Wein seine eigenen Ansprüche. Wenn es eine Faustregel gibt, dann diese: Wein sollte liegend in einem lichtgeschützten, kühlen Raum bei konstanter Temperatur gelagert werden. Aber wie viel Grad Celsius sind kühl? Warum schaden Temperaturschwankungen dem Wein? Und wieso sollte der Madeirawein stehend gelagert werden?
Da steht ein Denkmal in Bingen am Rhein, dort wo der Rhein sich seinen Weg durch die Berge bahnt, an Weingärten vorbei und schließlich auch den Binger Mäuseturm und die Basilika grüßt – da ist das Eisweindenkmal nicht mehr fern. Dort wurde im Februar 1830 der erste Eiswein Deutschlands gelesen! Die Trauben stammten aus dem schlechten Weinjahr 1829. Der Winter wurde von starken Frösten durchzogen. Erst wollten die Bingener Weinbauern die Trauben verkommen lassen, dann besannen sie sich eines Besseren und beschlossen sie an das Vieh zu verfüttern. Doch auf wundersame Weise stellten die Winzer fest, dass die Trauben einen herrlichen, süßen Saft besaßen, obgleich es auch nicht viel war. Der erste Eiswein ward geboren.
Woher erhält der Roséwein seine Farbe?
Roséweine gibt es in lachsfarben bis zu kirschrot, der Rosé wird aus roten oder blauen Trauben hergestellt, das Herstellungsverfahren ist meistens dasselbe wie bei Weißwein, es gibt allerdings alternative Verfahren. Man könnte sagen, dass der Rosé eine Mischung zwischen einem roten und einem weißen Wein ist. Damit der Rosé seine helle Farbe erhält, ist es enorm wichtig, dass die Beeren nur kurze Zeit auf der Maische liegen. Denn die Dauer des Kontakts mit den Häuten der Beeren ist maßgeblich verantwortlich für die Färbung des Weines. Je länger der Kontakt mit den Häuten ist, desto tiefer und voller wird das Rot des Weines sein.
Ein Weingut in Familienbesitz: Das Weingut Andreas Männle
Es wurde 1561 erstmals urkundlich als Weingut erwähnt. 1919 kam es in den Besitz seines Namensgebers Andreas Männle. Seitdem ist das Weingut im Familienbesitz der Männles. Die Männles der dritten Generation, die die heutige Familientradition am Leben erhalten, sind Alfred und dessen Sohn Thomas. Ein Grund für die Qualität der Weine ist mit Sicherheit die über Jahre hinweg erworbene und weitergereichte Erfahrung, die eine Philosophie von Selbstständigkeit, Tradition und Konsequenz hervorbrachte. Es war nur eine Frage der Zeit bis den Männles 2008 die Auszeichnung „Bester Kellermeister Badens“ verliehen wurde. Ein weiterer Grund für das Erfolgsrezept ist die familieneigene Einzellage „Durbacher Bienengarten“.
Wieso können im Wein Sulfite sein?
Sobald sich Schwefeldioxid in Wasser löst, entstehen Sulfite. Sie sind Salze der schwefeligen Säure. Die Salze werden häufig als Konservierungsmittel in Wein, trockenem Obst oder Produkten aus Kartoffeln eingesetzt. Im Wein unterbinden sie unerwünschte Gärungsprozesse, die durch eingeschleppte Hefen oder Bakterien ausgelöst werden können. So wird verhindert, dass sich der Most durch den Kontakt mit Sauerstoff braun oder gelb verfärbt, und auch ein Umkippen des Weines wird unterbunden. Die deutsche Weinakademie verlautete, dass es keinen anderen Zusatzstoff gäbe, der so viele Vorteile zugleich mit sich bringe. Sulfite entstehen in geringen Mengen auch auf ganz natürliche Weise bei der alkoholischen Gärung.
Tags: Sulfite, Wein
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