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Gutedel
(4) GutedelÜber die Herkunft des Gutedels gibt es zwei Versionen. Der einen zufolge soll er aus der Türkei nach Burgund und von dort nach Deutschland gelangt sein, die andere Version verlegt seine Heimat nach Ägypten, wo er noch heute in der Oase Fayum als Tafeltraube zu finden ist. Von dort läßt er sich mutmaßlich zurückverfolgen bis ins Jordantal, wie Funde bei Jericho aufzeigen sollen. Markgraf Karl Friedrich von Baden hat ihn 1780 vom Genfer See ins Markgräflerland gebracht, wo er heute als echte deutsche Spezialität ca. 50% d. Rebsortenbestands
ausmacht und deshalb vielfach auch "Markgräfler" genannt wird. Der Gutedel ist ein leichter, ansprechender und sehr bekömmlicher Wein mit milder und bekömmlicher Säuere, der hauptsächlich trocken ausgebaut sowohl zu Essen als auch als Zechwein gesucht wird.
Speisezuordnung: herzhaftes Vesper, einfaches Gemüse wie z.B. Spargel